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Sozialversicherungswerte 2019

Geringfügigkeitsgrenze monatlich: € 446,81

Höchstbeitragsgrundlage monatlich: € 5.220,00

Höchstbeitragsgrundlage jährlich: € 73.080,00

Höchstbeitragsgrundlage monatlich für freie DN (ohne SZ): € 6.090,00

Arbeitszeitgesetz

Mit 1. September 2018 kommt es zu umfangreichen Änderungen im Bereich des Arbeitszeitgesetzes. Nunmehr wird die tägliche Höchstarbeitszeit von 10 auf 12 Stunden bzw. von 50 auf 60 Stunden pro Woche erhöht. Nicht vom Arbeitsgestz umfasst sind Familienangehörige des Arbeitgebers und Arbeitnehmer, die der „dritten Führungsebene“ angehören, soweit sie maßgebliche selbständige Entscheidungsbefugnisse übertragen bekommen haben. Die Ausnahme bedeutet, dass es keine Höchstarbeitszeit gibt und der Arbeitgeber grundsätzlich auch keine Überstunden samt Zuschlägen bezahlen muss.

Die Arbeitnehmer können „Überstunden“ grundlos ablehnen, wenn die Tagesarbeitszeit von 10 Stunden oder die Wochenarbeitszeit von 50 Stunden überschritten würde. Dies darf sich nicht negativ auf Entgelt oder Karrierechancen auswirken und nicht zu Kündigung führen. Da die Normalarbeitszeit weiterhin bei 8 Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich bleibt, gelten über die 40 Stunden Normalarbeitszeit angeordnete Überstunden jedenfalls als Überstunden.

Familienbonus plus

Im Zuge des Jahressteuergesetzes 2018 wurde der Familienbonus Plus, welcher erstmals für das Kalenderjahr 2019 zu steuerlicher Entlastung führen soll, beschlossen. Es handelt sich dabei um einen Steuerabzug, der als Abstzbetrag ausgestattet sein soll und sich grundsätzlich am Alter des Kindes bemisst. Pro Kind stehen bis zum 18. Geburtstag 1.500 € pro Jahr zu und für darauf folgende Monate (ab dem Monat, in dem der 18. Geburtstag fällt) 500,16 € pro Jahr und zwar solange, solange Familienbeihilfe gewährt wird.

Für die Entlastung von geringverdienenden Steuerpflichtigen mit Kindern ist eine Steuererstattung in Form des Kindermehrbetrages vorgesehen, sodass es im Endeffekt jedenfalls zu einer Entlastung von 250 € pro Kind und Jahr kommt. Voraussetzung dafür ist, dass Anspruch auf den Alleinverdiener- oder -erzieherabsetzbetrag besteht.

Im Gegenzug dazu fallen zukünftig der Kinderfreibetrag und die steuerliche Abzugsfähigkeit von Kinderbetreuungskosten als außergewöhnliche Belastung weg.

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